Das Kinderzimmer sollte nicht nur praktische Möbel, ganz im Sinne der Eltern enthalten, sonder auch dem Kind gefallen, denn dieses verbringt immerhin einen Großteil seiner Zeit darin und sollte sich dementsprechend auch dort wohlfühlen. Daher sollten zunächst einmal die Interessen des Kindes erfragt werden, vorausgesetzt, dass das Kind schon alt genug zum Mitbestimmen ist.
Ein Kind im Vorschul- oder Schulalter kann z. B. schon helfen die Kindertapete auszusuchen, denn diese ist ein wichtiger Faktor für ein Zimmer. Natürlich darf die Meinung der Eltern nicht außen vorbleiben, da sie den praktischen Aspekt berücksichtigen. Macht die Tapete das Kinderzimmer zu dunkel? Ist die Tapete zu anfällig oder bringt ein zu starkes Muster Unruhe?
Wenn sowohl die Eltern, als auch die Kinder zu Kompromissen bereit sind, sollte die Wahl einer geeigneten und schönen Tapete keine große Herausforderung sein. Ebenso kann die Wahl des Bodenbelags gelöst werden. Wobei sich hier oft zunächst die Frage stellt, ob Teppich oder Laminat besser geeignet ist. Dies hängt von einigen Faktoren ab, die berücksichtigt werden sollten. Ein Teppich ist zwar auf der einen Seite gemütlicher, da er den Boden wärmer macht und auch optisch nicht so kühl wirkt. Laminat hingegen ist leichter zu reinigen, vor allem von Getränken, Knete oder Wassermalfarbe.
Auch die Einrichtung des Zimmers sollte kindgerecht sein, am Besten so, dass trotz der Möbel noch genügend Platz zum Spielen und Toben bleibt. Kindermöbel sind sowohl von der Optik, als auch praktisch gesehen, speziell auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt. Möbel für KInder sollten sehr stabil sein, um Verletzungen vorzubeugen und sich dem Wachstum des Kindes anpassen. So können z. B. normale Betten oftmals zum Hochbett umgebaut werden und dadurch sowohl Spiel und Spaß bieten, als auch Stauraum schaffen.